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Worum geht es bei unserem EU-Agrar Appell?

Unser Appell setzt sich für eine grundlegende Umverteilung der EU-Agrarsubventionen ein.
Er wird per Brief an ca. 60 EU-Abgeordnete verschickt, die sich mit dem Thema befassen.

Wir möchten erreichen:
  • das die bereits von der EU verpflichtend festgelegten Klima-, Arten- und Wasserschutzziele eingehalten bzw. erreicht werden
  • dass Landwirtschaft bevorzugt in nachhaltig wirtschaftenden, ökologischen, ländlichen Betrieben erfolgen werden kann und fair bezahlt wird
  • sinnvolle Fruchtfolgen statt Monokulturen
  • Landwirtschaft in ökologisch intakten Kulturlandschaften
  • gesunde Lebensmittel aus bäuerlichen Betrieben
  • die unbedingte Beachtung von Tierschutzanliegen
  • die Beachtung von Entwicklungs- und Ernährungsfragen auch außerhalb der EU
  • den sinnvollen Einsatz landwirtschaftlicher Flächen und Pflanzen bei der Erzeugung von Energie (Biogas)
Bitte unterstützen Sie unseren Appell durch Ihre Unterschrift. Vielen Dank.

56 Milliarden Euro pro Jahr zahlen die Europäischen Steuerzahler/innen in den Topf der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU ein. Das sind rund 100 € pro Bürger/in.

Die sinnvolle Verwendung dieser riesigen Summe geht uns alle an.

Mit diesen Steuergeldern wird u.a. über Zahlungen an die landwirtschaftlichen Betriebe maßgeblich die Richtung bestimmt, in die sich unsere Landwirtschaft in den nächsten Jahren ab 2013 orientieren wird.

Wird die Landwirtschaft der Zukunft von wenigen Agrarbetrieben industriell betrieben oder wird wird eine ökologische und bäuerliche Landwirtschaft gestärkt.

Das Ergebnis der jetzigen Verhandlungen zur Gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) wird für die Zeit ab 2013 festlegen wie die Agrarsubventionen verteilt werden und damit auch die Weichen stellen für Klimaschutz und Artenvielfalt, Wasser-und Bodenqualität, regionale Entwicklung, Tierschutz und Gesundheit.

Die Verwendung unserer 56 Milliarden Euro entscheiden auf den Weltmärkten mit über die Zukunft u. a. von Bauern und Bäuerinnen in Afrika und Südamerika. Ihre Verteilung hat Einfluß auf die Zukunftsentscheidungen über Gentechnik oder Saatgutvielfalt, fossile oder solare Energie, Kunstdünger und Pestizide oder Ökologisierung der Landwirtschaft.

Das ist eine riesige Verantwortung, die wir weder Politikern und vor allem nicht den Lobbyisten allein überlassen sollten. Daher wenden wir uns mit diesem Appell an die EU-Abgeordneten und fordern Sie mit unserem Brief auf, sich von der bisherigen Praxis der nicht gerechtfertigten pauschalen Direktzahlungen zu verabschieden.

Bitte unterstützen Sie unseren Appell durch Ihre Unterschrift. Vielen Dank.

Links mit weiteren Informationen: